Ihr wisst schon, ihr findet die Montagsfrage und die Antworten anderer Blogger auf Buchfresserchens Blog. 😉
Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?
Cliffhanger innerhalb des Buches, zum Beispiel zwischen Kapiteln oder Handlungssträngen, mag ich gern. Cliffhanger zwischen zwei Teilen einer Reihe finde ich unnötig. Ich meine man kann andere Wege finden, innerhalb der Geschichte weitere Fragen aufzuwerfen, als auf einer super spannenden Szene zu enden. Es gibt doch wohl einen übergreifenden Konflikt. In Harry Potter funktionierts ja auch.

Offene Enden bereiten mir großes Unbehagen, aber ich kann nicht sagen, dass ich sie nur negativ empfinde. Ich empfinde mein Unbehagen im Bauch und aber gleichzeitig auch ein wenig Dankbarkeit dafür, dass ich zum Weiterdenken angeregt werde, dass die Geschichte nicht vorbei ist. Geschichten mit offenen Enden sind ja nie vorbei. Dann kann man sie anders wahrnehmen, wenn man sie einige Jahre älter und hoffentlich reifer erneut liest. Dann kann man mit anderen diskutieren. Dann kann man sich in Akzeptanz der Ungewissheit des Lebens üben und in Faszination für die Fülle der Möglichkeiten, wie es weitergehen könnte.

Ich bin gespannt wie die Mehrheit hier geantwortet hat. Bisher hab ich nur Svenjas (Buchfresserchen) eigene Antwort gelesen. Ich ahne, dass ich vielleicht einer Minderheit angehöre.